KRITIKEN

»... Vorprogrammierte Computerspuren geben improvisatorischem Freiraum einen festen Teppich, denn: freier als frei gehts auch im freestyle nicht. Dies wissend faszinieren Keyboarder Novotny und Saxfreak Nagl mit einem Klangbekenntnis, das sicherlich zum Feinsten gehört, was Österreich in letzter Zeit hervorgebracht hat ...«
(MOZ): über die CD Amen#, EX 96


»... „Lunatic Fringe“ [...] beginnt bei Novotnys eigenwilliger Darstellung eines Satzes aus Olivier Messiaens „L’Ascension“ und endet bei Madonnas „I promise to try“. Zwischen diesen ästhetischen Polen, die eigentlich auf eine bizarre Postmoderne hinweisen, spannen Nagl, Novotny und Stangl ihre musikalischen Seile. Sie sind tragfähig gerade im Verzicht auf ständige Anleihen, da das spontane Musikantentum allerorten dialogisch-ruppige, durchwegs kurzweilige Szenarien voller freigelassener Klangphantasie hervorbringt ...«
wg / Salzburger Nachrichten vom 8.7.1992 über die CD Lunatic Fringe, EX 153


»... Mit Hilfe von elektronischer Bearbeitung seines Spiels auf diversen Instrumenten und von Sampling schafft Novotny weite, menschenleere Klanglandschaften von eisiger Pracht, aber auch atmosphärisch dichte Stücke mit materialschweren großorchestral anmutenden Attacken oder dramatischen Orgeleruptionen.«
Klaus Nüchtern / FALTER 50 /96 über die Solo CD Manöverboard, EX 268


»... Richard Barrett is very physical when he plays the Powerbook: fantastic stuff. Josef Novotny in Austria almost doesn’t have to play, he looks so impenetrably still — he wears black clothes, looks like a martian ...«
Roger Turner / THE WIRE, Dezember 2000 über Josef Novotny


»... While all this is going on, Lehn creates thundering crescendos, Löschel’s keyboard tone ranges between the single-note repetition to that of an ersatz prepared piano, then Novotny’s Morse code emulation morph into what sounds like an explosion in the electronics factory ...«
Ken Waxman / JAZZWEEKLY, März 2002 über „antasten“


mica - music austria MUSIKMAGAZIN: Josef Novotny

mica-Porträt: Josef Novotny - Ein neuer Musikertypus